Punakaiki, Siedlung in Neuseeland
Punakaiki ist eine kleine Siedlung an der Westküste der Südinsel Neuseelands in einem Nationalpark gelegen. Das Dorf mit etwa 70 Einwohnern ist bekannt für seine markanten Kalksteinfelsen bei Dolomite Point, die wie übereinander gestapelte Pfannkuchen aussehen und von Blowholes durchlöchert sind, aus denen bei Wellengang Wasser hochschießt.
Die Felsen in Punakaiki entstanden vor etwa 30 Millionen Jahren, als sich winzige Muschelschalen von Meerestieren auf dem Meeresboden zu Kalkstein verdichteten. Erdverschiebungen hoben diese Schichten über die Wasseroberfläche, wo Regen und Wind die weicheren Teile aushohlten und die charakteristische Pfannkuchenform schufen.
Der Name Punakaiki stammt aus der Māori-Sprache und bedeutet "Ort, an dem Dinge durchstoßen". Dieses Wort beschreibt perfekt, wie die Wellen durch die Kalksteinformationen brechen und Wasser durch die Blowholes schießen.
Der Spaziergang zu den Pancake Rocks ist einfach und dauert etwa zehn bis zwanzig Minuten auf einem flachen Rundweg, der auch für Rollstühle und Kinderwagen zugänglich ist. Ein Besucherzentrum in der Nähe von Dolomite Point bietet Informationen, und in der Umgebung finden Sie ein Café, einen Outdoor-Shop, Parkmöglichkeiten sowie verschiedene Unterkünfte von Campingplätzen bis zu Hotels.
Der Tāiko oder Westland-Sturmvogel brütet nur hier und ist ein nachtaktiver Vogel, der im Winter in sein Loch fliegt und bei Einbruch der Dunkelheit auftaucht. In der gleichen Region beheimatet man auch das Weka, einen flugunfähigen Vogel mit rötlich-schwarzem Gefieder, der schnell laufen kann und historisch von Māori mit Schlingen gefangen wurde.
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