Ripapa Island, Insel in Neuseeland
Ripapa Island ist eine kleine Insel in der Lyttelton Harbour nahe Christchurch und dient als Heritage-Stätte mit befestigten Strukturen aus mehreren Epochen. Die Insel trägt die Überreste eines Maori-pa, Quarantänegebäude, Gefängnisanlagen und eine militärische Festung namens Fort Jervois mit zwei unterirdischen Geschützen.
Die Insel war lange Zeit ein Maori-pa des Stammes Ngāi Tahu bis etwa 1832, als Führungspersonen die Insel verließen, um andere Bereiche zu verteidigen. Im späten 19. Jahrhundert wurde sie als militärische Festung ausgebaut, später als Quarantänestation und Gefängnis genutzt und diente während beider Weltkriege zur Hafen verteidigung, obwohl sie nie im Kampf eingesetzt wurde.
Ripapa Island hat tiefe Bedeutung für das Volk der Ngāi Tahu, die es lange Zeit als befestigte Siedlung nutzten. Besucher erkennen heute noch die Verbindung zwischen dem Ort und den Maori-Traditionen, die in den Geschichten und der Landschaft sichtbar werden.
Besucher benötigen ein Privatboot oder Kajak, um die Insel zu erreichen, oder können die Fährverbindung von Black Cat Cruises nutzen, die regelmäßige Fahrten anbietet. Die Insel hat alte Strukturen und dunkle Tunnel, weshalb eine Taschenlampe sinnvoll ist, und es ist wichtig, auf wechselhaftes Wetter und Seebedingungen vorbereitet zu sein.
Während des Ersten Weltkriegs war der deutsche Raider-Kapitän Felix Von Luckner hier inhaftiert, und sein Name ist noch heute auf einer Wand sichtbar. Diese unerwartete Verbindung zu europäischer Geschichte zeigt, wie die Insel weit über ihre lokale Bedeutung hinausging.
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