Marlborough Sounds, Meeresarmsystem in der Südinsel, Neuseeland
Die Marlborough Sounds sind ein komplexes System von tiefen Buchten und Wasserstraßen an der nördlichen Spitze der Südinsel. Das Gelände besteht aus bewaldeten Hügeln, die steil bis zu den Gewässern abfallen und zahlreiche Inseln und Buchten bilden.
Captain Cook erforschte diese Gewässer in den 1770er Jahren und kartographierte die Küste für die britische Krone. Seine Reisen öffneten die Region für europäische Entdeckung und späteren Siedlung.
Die Māori-Bevölkerung nutzte diese Gewässer seit Generationen als wichtige Fischereigründe und schuf Handelsrouten zwischen den Halbinseln. Heute sichtbar sind die historischen Spuren dieser frühen Besiedlung an verschiedenen Küstenplätzen.
Der Hafen von Picton ist das Haupteingangtor und verbindet die Region mit Straßen- und Bahnnetzen der Insel. Viele abgelegene Bereiche sind am besten mit dem Boot erreichbar.
Eine seltene Seevogel-Kolonie nistet ausschließlich auf den Felsklippen rund um diese Gewässer. Diese charakteristischen Vögel mit rauen Gesichtszügen sind nirgendwo anders in der Welt zu finden.
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