Wrights Hill Fortress, Militärbatterie in Karori, Neuseeland
Die Wrights Hill Fortress ist eine Küstenverteidigungsanlage bei Wellington, die unterirdisch angelegt wurde. Etwa 620 Meter lange Tunnel aus Beton verbinden drei Geschützstellungen miteinander.
Der Bau begann 1942, nachdem der Hersteller die Lieferung der Geschütze binnen eines Jahres zugesagt hatte; die beiden verbliebenen 9,2-Zoll-Kanonen wurden Ende 1944, noch vor Kriegsende, eingebaut. Geschütz Nr. 1 feuerte am 28. Juni 1946 drei Schuss in die Cookstraße, Nr. 2 am 26. März 1947; dies waren die einzigen Schüsse der Festung. 1960 wurden die Geschütze als Schrott verkauft, 1961 die Geschützgruben verfüllt.
Der Ort zeigt, wie Neuseeländer während des Zweiten Weltkriegs ihre Küste schützen wollten und welche Bauweise sie dafür wählten. Heute können Besucher sehen, wie die Anlage mit ihrer unterirdischen Struktur das militärische Denken der damaligen Zeit widerspiegelt.
Die Festung öffnet an nationalen Feiertagen wie Waitangi Day, ANZAC Day, dem Geburtstag des Königs und Labour Day sowie nach Voranmeldung. Der Rundgang führt durch 620 m Tunnel, die Geschützstellungen, Magazine, Rechenräume und Maschinenraum verbinden, teils über 15 m unter der Erde. Bringen Sie eine Jacke mit, die Tunnel sind unbeheizt.
Die Kanonen, die zur Verteidigung gegen Japan gebaut wurden, wurden 1960 als Schrott an Japan verkauft. Dies ist ein ironisches Kapitel in der Geschichte dieser Festung.
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