Wrights Hill Fortress, Militärbatterie in Karori, Neuseeland
Die Wrights Hill Fortress ist eine Küstenverteidigungsanlage bei Wellington, die unterirdisch angelegt wurde. Etwa 620 Meter lange Tunnel aus Beton verbinden drei Geschützstellungen miteinander.
Die Anlage entstand zwischen 1942 und 1944 als Reaktion auf Befürchtungen einer japanischen Invasion. Nach dem Krieg wurden zwei 9,2-Zoll-Kanonen dort installiert und getestet, bevor man sie als Schrott verkaufte.
Der Ort zeigt, wie Neuseeländer während des Zweiten Weltkriegs ihre Küste schützen wollten und welche Bauweise sie dafür wählten. Heute können Besucher sehen, wie die Anlage mit ihrer unterirdischen Struktur das militärische Denken der damaligen Zeit widerspiegelt.
Der Zugang ist nur an bestimmten Tagen möglich, darunter nationale Feiertage wie Waitangi Day und ANZAC Day. Für andere Besuche sollte man vorab Arrangements treffen und kann dann mit einem Führer die unterirdischen Kammern erkunden.
Die Kanonen, die zur Verteidigung gegen Japan gebaut wurden, wurden 1960 als Schrott an Japan verkauft. Dies ist ein ironisches Kapitel in der Geschichte dieser Festung.
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