Wellington Harbour, Naturhafen im südlichen Teil der Nordinsel, Neuseeland
Wellington Harbour ist ein natürlicher Hafen an der südlichen Küste der Nordinsel Neuseelands mit einer kreisförmigen Bucht, die sich weit ins Land erstreckt. Das Wasser ist durchschnittlich etwa 18 Meter tief, und eine enge Meerenge verbindet ihn zur Cook Strait.
Der Hafen wurde von Polynesen entdeckt und später zum Ankerpunkt für europäische Besiedlung im 19. Jahrhundert. Die erste europäische Siedlung an der Hutts-Flussmündung wurde später aufgegeben, um südwestlich die Stadt Wellington zu gründen.
Der Hafen ist unter dem Māori-Namen Te Whanganui-a-Tara bekannt und spiegelt die lange Verbindung der Polynesen zu diesem Ort wider. Heute sieht man überall Spuren dieser Herkunft in den Namen und in der Art, wie lokale Gemeinschaften den Hafen nutzen.
Der Hafen ist leicht zugänglich und bietet verschiedene Anlaufstellen für Besucher und Boote entlang der Uferkante. Die besten Aussichten und Zugangspunkte befinden sich rund um die Innenstadt und längs der östlichen und westlichen Küste.
Unter dem Hafen liegt ein Grundwasserleiter, der Trinkwasser für die Umgebung speichert und durch natürliche Druckzonen unter Kies- und Sandschichten gespeist wird. Diese verborgene Wasserressource macht den Hafen zu mehr als nur einem Ankerplatz für Schiffe.
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