Wellington, Hauptstadt auf der Nordinsel, Neuseeland
Wellington erstreckt sich über steile Hügel, die einen natürlichen Hafen umgeben, mit Holzhäusern, die an den Hängen haften, und einem zentralen Geschäftsviertel entlang der Uferpromenade. Die Stadt liegt an der Südspitze der Nordinsel und dient als Hauptverbindung zur Südinsel durch die Meerenge der Cook Strait.
Die New Zealand Company gründete die Siedlung 1839 als Teil der britischen Kolonisation. 1865 ersetzte sie Auckland als nationale Hauptstadt, weil ihre zentrale Lage zwischen den beiden Hauptinseln strategische Vorteile bot.
Die Stadt beherbergt das Te Papa Tongarewa Museum, das über sechs Stockwerke nationale Sammlungen zeigt, darunter Māori-Artefakte, koloniale Zeugnisse und naturwissenschaftliche Ausstellungen. Das Museum zieht Besucher aus dem ganzen Land an und dient als Ort, an dem sich Neuseeländer mit ihrer gemeinsamen Geschichte und Identität auseinandersetzen.
Die Stadt verbindet die Nord- und Südinsel durch regelmäßige Fährverbindungen über die Cook Strait und fungiert als wichtigster Verkehrsknotenpunkt Neuseelands. Besucher sollten auf wechselhaften Wind und Regen vorbereitet sein, besonders in den Herbst- und Wintermonaten.
Die Stadt erlebt an mehr als 170 Tagen im Jahr starken Wind, mit Böen, die an der Wetterstation auf dem Mount Kaukau bis zu 248 Kilometer pro Stunde erreichen. Dieser ständige Wind hat die Architektur geprägt, wobei Gebäude oft niedrig gehalten und mit zusätzlichen Verankerungen versehen werden.
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