Stephens Island Lighthouse, Leuchtturm auf Stephens Island, Marlborough District, Neuseeland.
Der Stephens Island Leuchtturm ist ein weiß gestrichener Gusseisenturm, der sich auf einer abgelegenen Insel in der Tasmansee erhebt. Das Bauwerk steht etwa 15 Meter hoch und sendet alle sechs Sekunden Lichtsignale aus, die über große Entfernungen sichtbar sind.
Das Leuchtfeuer nahm seinen Betrieb am 29. Januar 1894 auf und wurde mit Komponenten aus Edinburgh und Frankreich erbaut. Die Gründung markierte den Beginn der modernen Schifffahrtssicherung in dieser abgelegenen Meeresregion.
Die Insel trägt den Māori-Namen Takapourewa, benannt nach den Takapou-Bäumen, die einst das Land bedeckten. Dieser Name verbindet die Geschichte der Insel mit ihrer ursprünglichen Vegetation und kulturellen Bedeutung für die Māori.
Das Leuchtfeuer wird automatisch betrieben und von Wellington aus ferngesteuert, wobei Solarenergie für den Betrieb genutzt wird. Besucher sollten beachten, dass die Insel schwer zugänglich ist und nur bei bestimmten Bedingungen erreichbar bleibt.
Die Insel war Standort einer bisher unbekannten Vogelart, die 1894 von den Leuchtturmwärtern entdeckt wurde. Diese Art verschwand bald nach ihrer Entdeckung, hinterließ aber Exemplare, die zeigen, wie unterschiedlich die Tierwelt auf der Insel einmal war.
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