Bridge to Nowhere, Historische Brücke im Whanganui-Nationalpark, Neuseeland
Die Brücke ins Nirgendwo ist eine betongemauerte Bogenbrücke, die sich über den Mangapurua Stream in der abgelegenen Waldlandschaft des Whanganui-Nationalparks erstreckt. Die Konstruktion überspannt etwa 40 Meter und verbindet zwei Ufer eines Baches in einem Gebiet, das heute kaum besiedelt ist.
Die Brücke wurde 1936 erbaut, um Kriegsveteranen Zugang zu Landparzellen zu ermöglichen, die ihnen nach dem Ersten Weltkrieg zugewiesen worden waren. Die Siedler gaben ihre Farmen jedoch bis 1942 auf, da die raue Landschaft und das isolierte Leben unhaltbar wurden.
Die Struktur steht für die Entschlossenheit der ersten Pioniere Neuseelands und zeigt die Herausforderungen der Soldaten nach dem Ersten Weltkrieg.
Besucher erreichen die Brücke über einen etwa drei Kilometer langen Wanderpfad ab Mangapurua Landing, wobei Jetbootfahrten erforderlich sind, um den Ausgangspunkt zu erreichen. Der Weg verläuft durch Wald und erfordert normale Wanderfähigkeiten und angemessene Ausrüstung.
Das Bauwerk steht völlig isoliert im Wald, ohne Straßenanbindung auf beiden Seiten, da alle Versuche, die umliegenden Gebiete dauerhaft zu besiedeln, gescheitert sind. Diese Einsamkeit macht den Ort zu einem rätselhaften Überbleibsel einer nicht verwirklichten Siedlung.
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