Taranaki, Verwaltungsregion an der Westküste der Nordinsel, Neuseeland.
Die Region Taranaki ist ein Verwaltungsgebiet an der Westküste der Nordinsel Neuseelands, das sich über etwa 7.000 Quadratkilometer erstreckt. Der dominierende Mount Taranaki, ein schlafender Schichtvulkan mit über 2.500 Metern Höhe, prägt das Landschaftsbild und liegt im Zentrum dieser fruchtbaren Ebene, die hauptsächlich aus drei Bezirken besteht.
Die Region war zunächst über Jahrhunderte hinweg ein Siedlungsgebiet der Maori, bevor 1841 die Europäer mit der Gründung von New Plymouth ankamen und das Gebiet als europäische Kolonie etablierten. Diese Ankunft markierte einen großen Wendepunkt in der Geschichte und führte zu tiefgreifenden Veränderungen in der Bevölkerung und Landnutzung.
Die Region hat tiefe Wurzeln in den Traditionen der Maori, die hier seit Jahrhunderten leben und ihre Verbindung zum Land durch tägliche Praktiken und lokale Geschichten bewahren. Besucher können diese Präsenz überall spüren, von den Ortsnamen bis zu den Kunstwerken in den Städten.
Die Region wird von einem Regionalrat verwaltet, der seinen Sitz in Stratford hat und sich um Umweltschutz, Verkehr und Entwicklung kümmert. Besucher sollten mit variablem Wetter rechnen und die Region best mit dem Auto erkunden, da die Bezirke über größere Abstände verteilt sind.
Das Gebiet ist bekannt für seinen vulkanischen Boden, der einen kreisförmigen Fruchtbarkeitsgürtel um den Mount Taranaki bildet und zu intensiver Milchwirtschaft führt. Diese fruchtbare Ebene unterscheidet sich deutlich von anderen Regionen und macht das Gebiet zu einem der wichtigsten Agrarproduktionsgebiete des Landes.
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