Mohaka Viaduct, Fachwerkbrücke in Raupunga, Neuseeland
Der Mohaka-Viadukt ist eine Stahlgitterbrücke im nördlichen Hawke's Bay, die den Mohaka River in einer Höhe von etwa 95 Metern über dem Wasser überspannt. Das Bauwerk ist fast 280 Meter lang und trägt den Zugverkehr der Bahnlinie Palmerston North-Gisborne.
Die Ingenieure John Lelliot Cull und William Langston Newnham entwarfen die Brücke im Jahr 1930, doch die Weltwirtschaftskrise und das Erdbeben von 1931 in Hawke's Bay verzögerten die Fertigstellung bis 1937. Beide Ereignisse zusammen hielten die Arbeiten über mehrere Jahre auf.
Der Viadukt wurde 1990 von der Institution of Professional Engineers New Zealand mit einer Gedenktafel zum 150. Jahrestag des Landes geehrt. Diese Anerkennung zeigt, welchen Stellenwert das Bauwerk in der neuseeländischen Ingenieursgeschichte hat.
Der Viadukt liegt in einer abgelegenen Gegend und ist am besten zu Fuß vom Flusstal unten aus zu erreichen. Von dort unten hat man einen freien Blick auf die gesamte Höhe und Länge des Bauwerks vor dem Himmel.
Die Stahlteile wurden nicht vor Ort montiert, sondern als vorgefertigte Elemente per Seilbahn über den Fluss transportiert. Dank dieser Methode konnte das gesamte Tragwerk in nur sieben Monaten errichtet werden.
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