Napier, Verwaltungsbezirk in Hawke's Bay, Neuseeland
Napier ist eine Verwaltungseinheit und Hafenstadt an der Ostküste der Nordinsel Neuseelands, die vor allem für ihre Architektur aus den 1930er Jahren bekannt ist. Die Straßen rund um Emerson Street und Tennyson Street zeigen symmetrische Linien, Sonnenmotive und dekorative Elemente an den Fassaden.
Ein starkes Erdbeben zerstörte im Februar 1931 große Teile der Stadt und tötete über 250 Menschen. Der Wiederaufbau erfolgte rasch und folgte den gestalterischen Prinzipien jener Zeit, wodurch ein weitgehend einheitliches Stadtbild entstand.
Der Name leitet sich vom britischen General Charles Napier ab, während die Stadt heute ihren Wiederaufbau der 1930er Jahre ins Zentrum ihrer Identität rückt. Besucher folgen markierten Rundgängen, die durch Straßen mit geometrischen Fassaden, verglasten Schaufenstern und farbigen Keramikdetails an Gebäuden führen.
Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen in Gehweite um das Zentrum, während die Uferpromenade einen Spaziergang mit Blick aufs Meer ermöglicht. Lokale Buslinien verbinden die Außenbezirke mit der Innenstadt, und Parkplätze finden sich häufig in den Seitenstraßen.
Die Stadt gilt als eine der sonnigsten Gegenden des Landes, was Weinberge in der Umgebung begünstigt. Manche Gebäude tragen reliefierte Ziegel oder Terrakotta-Ornamente, die bei direktem Sonnenlicht besonders gut sichtbar werden.
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