Te Puea Memorial Marae, Maori-Kulturzentrum in Māngere Bridge, Auckland, Neuseeland
Te Puea Memorial Marae ist ein Kulturzentrum in Māngere Bridge, wo traditionell geschnitzte Strukturen und Versammlungsflächen für die lokale Māori-Gemeinschaft stehen. Der Komplex beinhaltet Unterkunftsmöglichkeiten und Bereiche für Bildungsprogramme über Māori-Praktiken und Protokolle.
Das Marae wurde 1965 als erstes städtisches Marae in Auckland gegründet und markierte einen Wendepunkt für die Schaffung urbaner Māori-Räume. Es wurde auf Land errichtet, das bereits 1947 für die Māori-Gemeinschaft bereitgestellt worden war.
Das Marae dient als Ort für traditionelle Zeremonien wie Pōwhiri-Willkommensfeiern und Trauerfeiern, die bis heute von der lokalen Gemeinschaft genutzt werden. Diese Veranstaltungen zeigen, wie Māori-Traditionen in der modernen Stadt lebendig bleiben.
Besucher können mehrtägige Aufenthalte in den Unterkunftsbereichen buchen und dabei die richtige Etikette und traditionelle Abläufe kennenlernen. Es ist wichtig, sich vorher über kulturelle Richtlinien zu informieren, um respektvoll zu handeln.
Der Name erinnert an Te Puea Hērangi, eine Anführerin, die vor ihrem Tod 1958 stark für die Gründung urbaner Marae-Zentren in Neuseeland eintrat. Ihre Vision prägte die Entwicklung dieser Räume in Aucklands Māori-Viertel.
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