Waihi, Siedlung in Neuseeland
Waihi ist eine Kleinstadt im Hauraki District auf der Nordinsel Neuseelands, die für ihre Goldbergbaugeschichte bekannt ist. Alte Bergbaugebäude, sichtbare Gruben und erhaltene Maschinenanlagen prägen das Stadtbild und reichen bis an den Rand des Zentrums.
Die Goldgewinnung begann in Waihi Ende der 1870er Jahre und machte die Stadt schnell zu einem der wichtigsten Bergbauzentren Neuseelands. In den folgenden Jahrzehnten wuchs die Stadt stark, erlebte aber auch schwere Arbeitskämpfe, darunter einen langen Streik zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
Die Bergbauvergangenheit von Waihi ist im Alltag der Stadt noch spürbar: Wandgemälde, kleine Museen und Schaufenster erinnern an die Zeit der Goldgräber. Besonders der offene Tagebau am Stadtrand, den man von einem Aussichtspunkt aus beobachten kann, zieht regelmäßig Besucher an.
Das Stadtzentrum von Waihi lässt sich gut zu Fuß erkunden, da Geschäfte, Cafés und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten nah beieinander liegen. Wer über die Karangahake-Schlucht anreist, sollte sich etwas mehr Zeit einplanen, da die Straße kurvenreich und eng ist.
Einige Häuser in Waihi mussten wegen Bodenabsenkungen durch alte Minenstollen physisch versetzt werden. Eine historische Eisenbahnstrecke verbindet die Stadt mit dem nahen Waikino, auf der noch heute Fahrten mit Dampf- und Diesellokomotiven angeboten werden.
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