Long Bay-Okura Marine Reserve, Naturschutzgebiet in Hibiscus and Bays, Neuseeland.
Dieses Meeresschutzgebiet umfasst etwa 980 Hektar entlang der nordöstlichen Küste von Auckland und schützt verschiedene Küstenlebensräume, darunter Sandstrände, Felsenriffe, Wattflächen in Flussmündungen und Mangrovenwälder nahe der Okura-Flussmündung.
1995 durch eine Gemeinschaftsinitiative der East Coast Bays Coastal Protection Society gegründet, wurde das Schutzgebiet geschaffen, um wachsende Bedenken über Überfischung und Lebensraumzerstörung entlang der Auckland-Küste anzugehen.
Das Gebiet hat tiefe Bedeutung für Māori-Gemeinschaften, die diese Gewässer traditionell zum Fischen und Ressourcensammeln nutzten, wobei der Name 'Okura' selbst aus der indigenen Sprache stammt und das kulturelle Erbe der Region widerspiegelt.
Nur 20 Kilometer nördlich von Auckland gelegen mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und Besuchereinrichtungen im Long Bay Regional Park, verbietet das Schutzgebiet strikt das Fischen, Sammeln von Meereslebewesen und Störung geschützter Arten.
Das Schutzgebiet operiert unter gemeinsamer Verwaltung zwischen dem Department of Conservation und lokalen Iwi, wodurch sowohl ökologischer Schutz als auch Respekt für traditionelle kulturelle Praktiken gewährleistet wird, während es als wichtiger Forschungsstandort für Meeresschutz dient.
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