Northland, Verwaltungsregion im Norden Neuseelands.
Northland Region ist ein Verwaltungsgebiet auf der nördlichen Halbinsel Neuseelands, das sich zwischen der Tasmanischen See und dem Pazifischen Ozean erstreckt und von zahlreichen Buchten und Küstenabschnitten geprägt ist. Das Gelände wechselt zwischen Hügeln, Waldgebieten, Farmland und langen Sandstränden, die sich über Hunderte von Kilometern entlangziehen.
Die Gegend war das erste Siedlungsgebiet der Māori in Neuseeland und später der Schauplatz früher europäischer Expeditionen im 18. Jahrhundert. Der Vertrag von Waitangi, der 1840 unterzeichnet wurde, legte die rechtliche Grundlage für die Beziehung zwischen indigenen Stämmen und der britischen Regierung.
Die Region trägt ihren Namen nach ihrer geografischen Lage am nördlichsten Ende des Landes und ist als Heimat der Māori bekannt, deren Vorfahren hier vor Jahrhunderten ankamen. Besucher finden heute Marae, traditionelle Versammlungsstätten, wo zeremonielle Begrüßungen und Veranstaltungen stattfinden, die Einblick in lebendige Bräuche geben.
Besucher erreichen die Region mit Mietwagen oder Überlandbussen, die entlang der Hauptstraßen verkehren und mehrere Ortschaften verbinden. Unterkünfte reichen von Motels und Campingplätzen bis zu Ferienhäusern, die über das gesamte Gebiet verteilt sind.
In der Waipoua-Waldregion steht Tāne Mahuta, ein riesiger Kauri-Baum, der mehr als 50 Meter hoch ist und auf ein Alter von über 2000 Jahren geschätzt wird. Dieser Baum trägt den Namen des Māori-Gottes des Waldes und wird von den lokalen Gemeinschaften als heilig betrachtet.
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