Ripiro Beach, Schwarzer Sandstrand in Northland, Neuseeland.
Ripiro Beach ist ein schwarzsandiger Strand an der Westküste Northlands, der sich über etwa 107 Kilometer zwischen den Häfen Hokianga und Kaipara erstreckt. Die Küstenlinie wird durch hohe Sanddünen geprägt, die das Landschaftsbild des Strandes definieren.
Der Strand war Schauplatz der Schlacht von Moremonui 1807, dem ersten Konflikt zwischen Māori mit Musketeneinsatz und dem Beginn der Musket Wars. Dieses Ereignis markierte einen Wendepunkt in der Maori-Kriegsgeschichte in Neuseeland.
Der Strand ist in der Māori-Kultur bedeutsam, da Angehörige der Iwi-Gemeinschaften ihn seit Generationen als Handelsroute nutzten. Dieser Küstenabschnitt war ein wichtiger Teil ihrer Wege und Verbindungen entlang der Westküste.
Die Anfahrt erfolgt über State Highway 12, wobei Dargaville die nächste Stadt mit Unterkünften, Restaurants und Versorgungsmöglichkeiten ist. Es empfiehlt sich, vor der Ankunft Verpflegung und Wasser zu besorgen, da der Strand selbst sehr abgelegen liegt.
Der Strand war ein gefährlicher Ort für die Schifffahrt, und zwischen 1834 und 1994 ereigneten sich hier etwa 110 Schiffbrüche. Bekannte Unfälle waren die französische Korvette L'Alcmene 1851 und die Yacht Askoy 1994.
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