Coal River Precinct, Kulturerbestätte in Newcastle, Australien
Der Ortsteil ist ein Küstenbereich südlich von Newcastle mit historischen Festungen, Kopflandmarken und alten Bergbauanlagen auf felsigem Gelände. Mehrere Gebäude und Überreste aus verschiedenen Epochen bilden zusammen ein Netzwerk erhaltener Stätten mit Blick auf den Strand.
Die Gegend wurde 1804 als Strafkolonie gegründet, wo Häftlinge arbeiteten und später Kohle abgebaut wurde. Diese Tätigkeit half, Australien als Industrieregion zu entwickeln und die Hafenstadt Newcastle auszubauen.
Der Ortsteil zeigt Überreste von Häftlingslagern und frühesten Siedlungen, die Europäer und Ureinwohner nebeneinander nutzten. Besucher können heute noch erkennen, wie sich die Räume unterschiedliche Völker teilten und wie diese Geschichte im Gelände sichtbar bleibt.
Das Gelände ist zu Fuß erreichbar und bietet markierte Wege zwischen den verschiedenen Stätten und Überresten. Der Küstenstandort kann bei Regen rutschig werden, daher sind festes Schuhwerk und Wetterschutz ratsam.
Eine Festung innerhalb des Geländes war während des Zweiten Weltkriegs die einzige australische Küstenbatterie, die tatsächlich das Feuer erwiderte. Dieser seltene Kampfeinsatz macht die Stätte für Militärgeschichte-Interessierte besonders bedeutsam.
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