Graceville Uniting Church, Methodistenkirche in Graceville, Australien.
Die Graceville Uniting Church ist ein denkmalgeschützter ehemaliger Kirchenkomplex in der 215 Oxley Road, Graceville, Queensland, bestehend aus drei von Walter Taylor entworfenen Gebäuden: der Gemeindehalle von 1917, der ehemaligen Kirche von 1930 und der Gedächtnishalle von 1951. Die ehemalige Kirche hat einen kreuzförmigen Grundriss, ist aus vorgefertigtem Beton mit 33 äußeren Strebepfeilern, die die 33 Lebensjahre Christi darstellen, gebaut und besitzt 1.450 gotische Bögen und 8.000 Scheiben getöntes Kathedralglas.
Die methodistische Gemeinde von Graceville entstand im August 1914 als Sonntagsschule in Schuppen auf den Freizeitplätzen. 1917 entwarf Walter Taylor eine Halle auf einem Grundstück an der Oxley Road, die am 3. November 1917 eröffnet und in freiwilliger Arbeit errichtet wurde. Die Kirche an der Ecke Verney und Oxley Roads erhielt am 2. März 1929 ihren Grundstein und wurde am 29. November 1930 von Gouverneur Sir John Goodwin eröffnet; 1951 folgte die Gedächtnishalle. Die Kirche schloss am 27. März 2022.
Der Name des Ortes erinnert an die Graceville Methodist Church, die bis zur Verselbstständigung der Gemeinde Ende 1917 zum Sherwood-Bezirk gehörte. Die Kirche von 1930 ist ein Gleichnis in Stein: 33 äußere Strebepfeiler für die 33 Lebensjahre Christi, in sieben Felder geteilte Wände und drei Fenster je Feld für die Dreifaltigkeit. Im November 1937 stiftete Mrs. Taylor zwei Bäume, die auf dem Gelände gepflanzt wurden.
Der Komplex liegt an der Oxley Road 215, wenige Gehminuten östlich des Bahnhofs Graceville, wobei die drei Gebäude auf einem Grundstück beieinanderstehen. Die ehemalige Kirche wurde am 27. März 2022 geschlossen; erkundigen Sie sich vor Ort, bevor Sie einen Besuch im Inneren planen. Der Kirchhof wurde am 24. September 1999 in das Queensland Heritage Register aufgenommen.
Die Kirchenmauern stützen 33 Strebepfeiler, einer für jedes Lebensjahr Christi, und jede Achse hat drei Fenster als Dreifaltigkeit des Lichts. Insgesamt birgt der Bau 1.450 gotische Bögen und 8.000 Scheiben getöntes Kathedralglas. Die Betonfertigteile entstanden in Walter Taylors Werkstatt und wurden vor Ort wie Mauerwerk versetzt.
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