Queensland, Staatliche Verwaltungseinheit im Nordosten Australiens
Queensland ist eine Verwaltungseinheit im Nordosten Australiens, die Küstengebiete, Regenwälder, Wüsten und Korallenriffe umfasst. Die Gegend erstreckt sich von tropischen Stränden entlang des Pazifiks bis zu trockenen Ebenen im Landesinneren, wobei jede Zone ein eigenes Klima und eine eigene Landschaft aufweist.
Das Gebiet trennte sich 1859 von New South Wales und bildete eine selbständige Kolonie unter direkter britischer Aufsicht. Später trat es 1901 dem australischen Staatenbund bei und erhielt eine gewählte Regierung sowie eigene Verwaltungsbefugnisse.
Mehrere Aborigine-Gemeinden organisieren Kunstausstellungen, Tanzvorführungen und Sprachkurse, sodass Besucher in ganz Queensland an lebendigen Traditionen teilhaben können. Die Torres-Strait-Insulaner pflegen ihre maritimen Bräuche durch Bootsbau, Gesang und öffentliche Zeremonien, die Außenstehende oft besuchen dürfen.
Verschiedene Regionen besitzen unterschiedliche Klimazonen, sodass Reisende Kleidung für tropische Hitze, gemäßigte Kühle oder trockene Bedingungen mitbringen sollten. Lokale Räte verwalten Straßen, Parks und öffentliche Einrichtungen, weshalb Zugang und Öffnungszeiten je nach Gemeinde variieren können.
Die Region nutzt ein altes Bezirks- und Gemeindegliederungssystem zur Dokumentation von Grundstücken, das Forscher und Behörden weiterhin bei der Spurensuche historischer Landansprüche einsetzen. Viele ländliche Gegenden führen diese Verwaltungsbezeichnungen noch heute in offiziellen Unterlagen, obwohl sie im Alltag selten erwähnt werden.
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