Heron Island, Korallenriff in Queensland, Australien
Heron Island ist ein Korallenriff in der südlichen Großen Barriere im Meer vor Queensland, das von einer großartigen Vielfalt an Fischarten und Korallensorten geprägt ist. Das flache, von Vegetation bewachsene Land wird von einem ausgedehnten Korallenriff umgeben, das Tausende von Meereslebewesen beherbergt.
Die Insel wurde 1843 von einer Expedition der Royal Navy unter Führung von Kapitän Francis Blackwood entdeckt und später erforscht. Sie erhielt den Status eines Nationalparks in 1943 und wurde seitdem als Schutzgebiet für ihre Korallenökosysteme verwaltet.
Die Universität von Queensland betreibt eine Forschungsstation auf der Insel, wo Wissenschaftler die Ökosysteme des Korallenriffs täglich beobachten und dokumentieren. Diese wissenschaftliche Arbeit ist für viele Besucher sichtbar und trägt dazu bei, die Bedeutung des Ortes für den Schutz der Meereswelt zu verstehen.
Man erreicht die Insel mit einem Boot von Gladstone aus, eine Fahrt die etwa zwei Stunden dauert, oder nimmt einen Hubschrauber vom Flughafen Gladstone. Besucher sollten sich auf die Bedingungen der Insel vorbereiten, da das Wetter schnell wechseln kann und die Erreichbarkeit von den Gezeiten abhängt.
Während der Sommermonate brüten über 200.000 Seevögel auf der Insel, während gleichzeitig grüne Meeresschildkröten zwischen November und März an den Stränden nisten. Diese saisonale Ansammlung von Wildtieren macht die Insel zu einem der aktivsten Orte im Riff.
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