Atherton Tablelands, Hochebene in Queensland, Australien
Das Atherton Tableland ist ein Hochplateau in Queenslands Great Dividing Range mit Höhen zwischen 600 und 900 Metern, das sich über eine große Fläche erstreckt. Es vereint verschiedene Landschaften wie Regenwälder, Feuchtgebiete und Wasserfälle in einem Gebiet, das vor allem durch Landwirtschaft geprägt ist.
Die Region wurde 1877 von John Atherton erschlossen und lockte schnell Zinnminenarbeiter und andere Siedler an, die von den nahen Goldfeldern kamen. Diese frühe Besiedlung und der Bergbau legten den Grundstein für die späteren landwirtschaftlichen Entwicklungen.
Die Region war lange Zeit Heimat für Ureinwohner und später siedelten sich chinesische Arbeiter an, die den Anbau von Tee und anderen Nutzpflanzen etablierten. Ihre Auswirkungen prägen bis heute das Ortsbild und die Essenskultur der Dörfer.
Von Cairns aus erreicht man das Hochland über die Kennedy Highway, die durch die Kuranda Range hinaufführt und bei Mareeba ankommt. Die beste Zeit zum Besuchen ist während der trockeneren Monate, wenn die Straßen in gutem Zustand sind und Aktivitäten im Freien angenehm sind.
Das Tableland beherbergt eine besonders hohe Vielfalt an Ökosystemen auf relativ kleinem Raum, was es zu einem seltenen Beispiel für Landschaftskontraste in Australien macht. Reisende bemerken oft nicht, wie schnell sich die Flora und Fauna verändern, wenn man von einer Zone in die nächste übergeht.
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