Glendalough, Rosewood, historische Stätte in Australien
Glendalough ist ein Holzhaus aus dem frühen 20. Jahrhundert, das auf einem großen Grundstück in Rosewood steht und sich durch ein steiles Dach mit zentraler Pyramidenform und seitlichen Giebeln auszeichnet. Das Haus verfügt über breite Veranden, verzierte Holzarbeiten, Fenster aus Pressglas an den Decken und eine Struktur mit mindestens zwei Bauphasen, die ursprünglich sechs Zimmer und später einen großen Billardzimmer und ein oktagonales Sommerschlafzimmer umfassten.
Das Haus wurde in den frühen 1910er Jahren von Thomas Ernest Bulcock erworben und erweitert, nachdem er nach Rosewood zog, wo er ein erfolgreiches Eisenwarengeschäft betrieb. Die Konstruktion in zwei Hauptphasen zeigt das Wachstum der Stadt während des frühen 20. Jahrhunderts, als Rosewood durch die Eisenbahn und die Milchindustrie florierte.
Das Haus war ein Treffpunkt für die lokale Gemeinschaft und spiegelt die gesellschaftliche Stellung der wohlhabenden Familie Bulcock wider. Die großzügige Gestaltung mit breiten Veranden und großen Räumen zeigt, wie wichtig Gastfreundschaft und soziale Zusammenkünfte für die Bewohner waren.
Das Haus befindet sich auf einem großen, leicht erhöhten Grundstück in Rosewood und kann von der Straße aus besichtigt werden, bietet aber begrenzte Informationstafeln vor Ort. Der Zugang zum Inneren ist normalerweise nicht geöffnet, daher sollten Besucher die Außenarchitektur, die Veranda und die Gartengestaltung von außen betrachten.
Das Haus war der Ort, an dem Bulcock seine erfolgreiche Eisenwarengeschäft-Karriere durch sein großzügiges Zuhause widerspiegelte, das damals als Symbol von lokalem Unternehmertum und wirtschaftlichem Erfolg in einer kleinen Eisenbahn- und Molkereigemeinde stand. Die oktagonalen Schlafzimmer und der spezialisierte Billartraum zeigen ungewöhnliche Designentscheidungen, die für wohlhabende Bewohner einer Kleinstadt völlig untypisch waren.
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