Musket Villa, Denkmalgeschützte Residenz in Ascot, Australien.
Musket Villa ist ein einstöckiges Haus aus Holz und verputztem Mauerwerk in der 251 Lancaster Road, Ascot, mit einem Dach aus Marseiller Terrakottaziegeln und mehreren Giebeln mit Riemchenornamentik. Eine breite Veranda mit Crow's-Ash-Boden und einer Balustrade aus verputztem Ziegel und Holz verläuft über die Vorderfront und kehrt auf beiden Seiten zur Hälfte zurück. Die angrenzenden Ställe von 1923, für zwölf Pferde ausgelegt, wurden um 1941 in vier Zweizimmerwohnungen umgewandelt.
Das Gebäude wurde 1923 von den Architekten Hall und Prentice errichtet und diente dem Pferdetrainer William Booth bis zu seinem Tod 1927 als Wohn- und Trainingsort. Der Name stammt von Musket, einem Pferd, das in Booths Rennstall trainiert wurde und 1899 ein wichtiges Rennen gewann.
Das Innere zeigt feine Handwerkskunst durch Holzvertäfelungen, Bleiglasfenster und ebonisierte Holzdetails aus der Wohnarchitektur der 1920er Jahre. Die Räume vermitteln ein Gefühl für die Lebensweise wohlhabender Haushalte dieser Zeit und wie sie ihre Häuser gestaltet haben.
Das Haus steht an der Lancaster Road 251 gegenüber der Eagle Farm Racecourse, hinter einer hohen, grob verputzten Ziegelmauer mit einem Holztor an der Ecke. Ein gepflasterter Weg folgt dem Verlauf des ursprünglichen Betonwegs. Die früheren Ställe wurden um 1941 in vier Zweizimmerwohnungen umgewandelt, das Grundstück ist daher privat; Giebel und Veranda sind von der Straße aus zu sehen.
Das Anwesen hat seinen Namen von Musket, einem Rennpferd das 1899 ein bedeutendes Rennen gewann und mit dem Ort eng verbunden ist. Diese Verbindung zur Pferderenngeschichte zeigt, wie eng das Gebäude mit Queenslands Sporttraditionen verflochten ist.
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