Kuridala Township site, Unternehmen in Australien
Kuridala Township site ist eine Bergbaugemeinde-Ruine in Queensland, die heute als Geisterstadt bekannt ist. Die Überreste umfassen Steinmauern, Minenschächte und zwei charakteristische hohe Schornsteine vom ehemaligen Hampden-Schmelzwerk, die aus der Ferne sichtbar sind.
Nach der Entdeckung von Kupfer im Jahr 1884 wuchs Kuridala schnell zu einer blühenden Bergbaustadt heran, die auf ihrem Höhepunkt etwa 2.000 Einwohner hatte. Die Hampden-Schmelze öffnete 1911 und spielte während des Ersten Weltkriegs eine wichtige Rolle bei der Produktion von Metallen, doch nach dem Krieg führten sinkende Kupferpreise zur Schließung der Anlage um 1926.
Der Name Kuridala stammt aus einer Aborigine-Sprache und bedeutet Steinadler, obwohl die genaue Herkunft unklar bleibt. Die Ruinen und die beiden hohen Schornsteine sind Zeugnisse davon, wie die Arbeit in der Bergbauindustrie einst das tägliche Leben und die Gemeinschaft prägte.
Der Ort liegt etwa 65 Kilometer südlich von Cloncurry und ist mit den beiden hohen Schornsteinen leicht zu erkennen. Besucher sollten auf offene Minenschächte achten, die oft nicht gekennzeichnet sind, und angemessenes Schuhwerk tragen, um das unebene Gelände zu bewältigen.
Das Friedhofsgelände enthält über 360 Gräber, was das ehemalige Bevölkerungswachstum und die Geschichte der Gemeinde belegt. Diese stille Ruhestätte erzählt die Geschichte von Menschen, die nach einem neuen Leben suchten und deren Vermächtnis nur in diesen Grabsteinen fortbesteht.
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