Gloucester Island National Park, Naturschutzgebiet in Whitsunday Regional, Australien.
Der Gloucester-Island-Nationalpark umfasst Gloucester Island sowie Teile der Nachbarinseln Armit Island und Saddleback Island, 30 Kilometer östlich von Bowen und 950 Kilometer nordwestlich von Brisbane. Die Hauptinsel liegt auf dem Festlandssockel, erreicht im Mittel 34 Meter Höhe und bietet sandige Buchten, Riffe und tropischen Regenwald. Er gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe Great Barrier Reef und grenzt an die Nationalparks Molle Islands und Whitsunday Islands sowie an den Dryander-Nationalpark auf dem Festland.
Der britische Entdecker James Cook entdeckte die Insel während seiner Expedition 1770 und verzeichnete sie als Cape Gloucester auf seinen Navigationskarten. Der Name und die Eintragung durch Cook prägten die frühe europäische Wahrnehmung dieser Küstenlandschaft.
Der Name Gloucester geht auf einen Irrtum James Cooks 1770 zurück: Er hielt die Insel für ein Kap des Festlands und nannte sie Cape Gloucester. Der Hydrograph der Admiralität übertrug den Namen später auf das Kap südlich der Insel, die Insel selbst behielt Gloucester Island. Zelten ist in der Bona Bay und der East Side Bay auf der Hauptinsel sowie auf Armit Island und Saddleback Island erlaubt.
Die Inseln sind nur mit privaten oder kommerziellen Booten erreichbar. Zelten ist in der Bona Bay und der East Side Bay auf der Hauptinsel sowie auf Armit Island und Saddleback Island möglich, wo Toiletten, Picknicktische und Schutzdächer vorhanden sind. Die Inseln liegen ungeschützt im Ozean, daher sind Wetterwarnungen zu beachten.
Von Oktober bis April durchziehen wandernde Wattvögel das Gebiet und schaffen eine seltene Gelegenheit zur Vogelbeobachtung. Diese saisonale Ankunft macht den Park zu einer wichtigen Station auf ihrer langen Wanderroute.
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