Charters Towers mine shafts, Denkmalgeschützte Minenschächte in Charters Towers, Australien.
Die Schachtanlagen von Charters Towers sind acht vertikale Schächte, die tief in die Erde hineinreichen und von Fundamenten ehemaliger Bergbauanlagen sowie Ziegelsteinstrukturen umgeben sind. Die erhaltenen Überreste geben einen direkten Eindruck davon, wie intensiv dieser Ort einst als Produktionsstätte genutzt wurde.
Der Goldfund 1871 führte zur schnellen Entwicklung dieses Ortes zu einer der größten Bergbaustätten Queenslands. Das Goldfeld erlebte seinen Höhepunkt Ende des 19. Jahrhunderts, bevor die Produktion allmählich nachließ.
Der Bergbau prägte das Gesicht dieser Region über Jahrzehnte hinweg und zog Menschen aus der ganzen Welt an, die hier ihr Glück suchten. Die Schachtanlagen sind heute Zeugen dieser Zeit, in der Tausende von Arbeitern täglich in die Tiefe hinabstiegen, um Gold zu fördern.
Die Schachtanlagen sind durch Sicherheitszäune geschützt und können von außen besichtigt werden. Die erhaltenen Strukturen ermöglichen es Besuchern, die Ausmaße dieser einstigen Produktionsstätte zu verstehen.
Der tiefste Schacht der Anlage reichte bis zu einer Tiefe von mehr als 1.000 Metern in die Erde hinein. Diese extreme Tiefe war für die Zeit des späten 19. Jahrhunderts eine bemerkenswerte Leistung der Bergbautechnik.
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