Norfolkinsel, Außengebiet im Südpazifik, Australien
Norfolk Island ist ein australisches Außengebiet im Südpazifik, das sich zwischen Neukaledonien und Neuseeland über etwa 35 Quadratkilometer erstreckt. Die Hauptsiedlungen sind Kingston an der Südküste und Burnt Pine im Zentrum, umgeben von Pinienwäldern und felsigen Küsten mit kleinen Buchten.
Captain James Cook erreichte die Insel 1774 und gab ihr ihren heutigen Namen. Großbritannien nutzte sie von 1788 bis 1855 als Strafkolonie, bevor Nachfahren der Bounty-Meuterer von Pitcairn hierher zogen.
Nachfahren der Bounty-Meuterer leben hier und sprechen Norfuk, eine Mischung aus Englisch und Tahitianisch, die man in Alltagsgesprächen hören kann. Das Leben auf der Insel folgt einem ruhigen Rhythm mit Gemeinschaftsveranstaltungen, lokalen Märkten und einem ausgeprägten Sinn für Nachbarschaft, der Besucher oft überrascht.
Flugverbindungen von Sydney, Brisbane und Auckland bringen Reisende auf die Insel, wo Unterkünfte von Pensionen bis zu größeren Anlagen reichen. Das Wetter ist das ganze Jahr über mild, mit etwas mehr Regen zwischen Mai und August, und die meisten Wege sind gut befahrbar.
Zwei unbewohnte Inseln liegen in der Nähe: Phillip Island mit seinen nackten Klippen und Nepean Island, kleiner und von Seevögeln bewohnt. Zusammen bilden sie ein geschütztes Ökosystem, das man vom Hauptufer aus sehen kann, aber nur selten betritt.
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