Fort Teremba, Kolonialfort und Gefängnis in Moindou, Neukaledonien
Fort Teremba ist ein Gefängnisfort aus der Kolonialzeit auf einem Plateau nördlich von Noumea. Die Anlage umfasst restaurierte Gebäude wie Gefängniszellen, einen Wachturm, Mauern und ein Schafott, die das tägliche Leben während dieser Zeit zeigen.
Das Fort wurde 1871 gegründet und diente der französischen Verwaltung als Gefängnis und Verwaltungszentrum für die umliegende Region. Die Anlage spielte eine wichtige Rolle in der Geschichte der Deportationen und Strafkolonien auf Neukaledonien.
Das Fort war lange Zeit Dreh- und Angelpunkt für die französische Kolonialverwaltung in der Region. Heute können Besucher in den Ausstellungen des Zentrums mehr über die Zeit der Deportation und die Entwicklung der Insel erfahren.
Das Fort liegt auf einem Plateau und ist am besten in den frühen Morgen- oder späten Nachmittagsstunden zu besuchen, wenn das Licht die Ausblicke besonders schön macht. Der Weg hinauf ist steil, daher sollte man festes Schuhwerk tragen und Zeit zum Erkunden der verschiedenen Bereiche einplanen.
Auf dem Gelände finden regelmäßig nächtliche Aufführungen statt, bei denen Schauplayer historische Szenen nachstellen und die Geschichte der Insel zum Leben erwecken. Diese Veranstaltungen bieten eine ganz andere Art, sich in die koloniale Vergangenheit einzufühlen.
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