Raine Island Beacon, Denkmalgeschützter Leuchtturm auf Raine Island, Queensland.
Der Raine Island Beacon ist ein Leuchturm aus Kalkstein auf einer Insel vor der Küste von Queensland, der mit einer zylindrischen Form gestaltet ist, die sich in vier Stufen zu einer gezahnten Brüstung verjüngt. Die Struktur misst 12 Meter Höhe mit einem 9 Meter breiten Sockel und enthält drei interne Ebenen, die ursprünglich durch hölzerne Leitern verbunden waren.
Gefangene erbauten diese Navigationshilfe 1844 mit lokalen Materialien, darunter Korallenkalkstein und Muschelkalk, der aus dem Schiffswrack der Martha Ridgway gebrannt wurde. Das Bauwerk entstand, um Schiffe durch die gefährlichen Gewässer des Great Barrier Reef zu führen.
Der Eingang trägt die Inschrift VR und das Jahr 1844, während die Innenwände Botschaften von Seeleuten enthalten, die diese Struktur als Unterschlupf nutzten. Diese Markierungen zeigen, wie Reisende den Leuchtturm über Generationen hinweg als einen Ort der menschlichen Verbindung erlebten.
Der Leuchtturm bleibt aus einer Entfernung von 13 Seemeilen sichtbar und war für Seeleute eine verlässliche Orientierungshilfe in diesem Gebiet. Der Standort auf einer abgelegenen Insel bedeutet, dass Besucher mit Bootsfahrten rechnen sollten und die Insel wetterabhängig erreichbar ist.
Die Struktur gilt als das älteste europäische Bauwerk im tropischen Australien und wurde gebaut, um Schiffe durch eines der gefährlichsten Meeresgebiete der Welt zu leiten. Die Kombination aus seiner historischen Bedeutung und seiner abgelegenen Lage macht ihn zu einem besonderen Ort mit tifen Verbindungen zur frühen europäischen Besiedlung.
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