Polynesien, Archipel im Südpazifik, Frankreich.
Polynesien erstreckt sich über einen riesigen Bereich des Pazifischen Ozeans und umfasst hunderte von Inseln, die sich auf neun unabhängige Länder und mehrere Territorien verteilen. Diese Inseln teilen sich in vulkanische Gipfel, die aus dem Meer ragen, und flache Korallenatolle mit türkisfarbenen Lagunen.
Die ersten Seefahrer erreichten diese Inseln vor über tausend Jahren und navigierten mit Sternen und Meeresströmungen über große Distanzen. Europäische Entdecker kamen später und veränderten die politischen Strukturen, sodass viele Gebiete zu Kolonien wurden.
Traditionelle Tänze mit rhythmischen Trommeln und hüftschwingenden Bewegungen finden bei Festen und Versammlungen auf den Inseln statt. Lokale Märkte zeigen handgearbeiteten Schmuck aus schwarzen Perlen und geschnitzte Holzfiguren, die Besucher direkt von den Handwerkern kaufen können.
Die Inseln liegen über eine große Fläche verstreut, sodass Reisen zwischen ihnen mit Flugzeugen oder Booten erfolgen und Zeit erfordern. Das Klima ist das ganze Jahr über warm, wobei die Regenzeit von November bis März mehr Niederschlag bringt.
Die Navigation zwischen den Inseln erfolgte jahrhundertelang ohne Kompasse oder Karten, wobei Seefahrer Wellenmuster und Vogelbewegungen beobachteten. Einige Atolle liegen nur wenige Meter über dem Meeresspiegel, sodass die Bewohner Regenwasser sammeln und importierte Güter für das tägliche Leben nutzen.
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