D’Entrecasteaux-Inseln, Inselgruppe in der Milne Bay Provinz, Papua-Neuguinea.
Die D'Entrecasteaux-Inseln sind eine Inselgruppe im Salomonenmeer im Osten Papua-Neuguineas, bestehend aus drei Hauptinseln: Goodenough, Fergusson und Normanby. Alle drei sind gebirgig und von dichtem Regenwald bedeckt, wobei Fergusson aktive Geothermalfelder besitzt.
Die Inseln wurden 1792 vom französischen Seefahrer Bruni d'Entrecasteaux während einer Expedition in den Pazifik kartiert und nach ihm benannt. Später gerieten sie unter deutschen und dann britischen Kolonialeinfluss, bevor sie Teil des unabhängigen Papua-Neuguinea wurden.
Die Inseln sind ein Knotenpunkt des Kula-Rings, einem Tauschsystem, bei dem Menschen aus verschiedenen Inseln auf Auslegerkanus reisen, um zeremoniell Armbänder und Halsketten auszutauschen. Dieses Netz aus gegenseitiger Gabe verbindet noch heute ganze Gemeinschaften miteinander.
Die Inseln sind nur per Boot oder Kleinflugzeug zu erreichen, da es keine direkte Fährverbindung vom Festland gibt. Da die Wetterbedingungen auf See unberechenbar sein können, empfiehlt es sich, die Reise sorgfältig zu planen und lokale Empfehlungen einzuholen.
Fergusson beherbergt kochende Schlammbecken, heiße Quellen und Dampfaustritte, die man zu Fuß erkunden kann. Diese geothermischen Aktivitäten sind auf einer der wenigen Inseln der Welt zu finden, auf denen vulkanische Energie so nah an der Meeresoberfläche austritt.
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