Papua-Neuguinea, Inselstaat im westlichen Pazifik
Papua-Neuguinea ist ein Inselstaat im westlichen Pazifik, der den östlichen Teil der Insel Neuguinea sowie mehrere hundert kleinere Inseln umfasst. Die Landschaft zeigt steile Gebirgszüge, aktive Vulkane, dichten Regenwald und Korallenriffe entlang der Küsten, während Flüsse als Verkehrswege durch schwer zugängliche Täler dienen.
Europäer erkundeten die Region ab dem 16. Jahrhundert, und im späten 19. Jahrhundert teilten deutsche, britische und später australische Verwaltungen das Gebiet unter sich auf. Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahm Australien die Kontrolle und führte das Land 1975 durch Verhandlung in die Unabhängigkeit.
Die Einwohner nutzen sogenannte bilums, geflochtene Taschen, die sowohl als Tragehilfe als auch als Statussymbol dienen und von Generation zu Generation weitergegeben werden. In vielen Regionen finden noch heute sing-sings statt, bei denen Menschen aus verschiedenen Dörfern in traditioneller Bemalung und Federschmuck zusammenkommen, um Musik zu machen und Geschichten zu teilen.
Port Moresby dient als Hauptstadt und Haupteinreisepunkt für internationale Besucher, wobei die trockeneren Monate von Mai bis Oktober als angenehmere Reisezeit gelten. Wer abgelegene Gebiete besuchen möchte, sollte im Voraus Genehmigungen einholen und ortskundige Begleiter organisieren.
In entlegenen Bergregionen entdecken Wissenschaftler regelmäßig bisher unbekannte Pflanzen- und Tierarten, da große Teile des Landes weiterhin schwer zugänglich bleiben. Die Baining auf der Insel New Britain führen nachts Feuertänze auf, bei denen Tänzer barfuß durch glühende Kohlen gehen.
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