Chimbu Province, Gebirgsprovinz in der Hochland-Region, Papua-Neuguinea
Chimbu ist eine Provinz in der Hochlandregion von Papua-Neuguinea mit steilen Bergketten und dicht besiedelten Tälern. Das Gelände ist schwer zugänglich und wird von den Einheimischen intensiv für Landwirtschaft genutzt.
Die Provinz erhielt ihren Namen 1934, als australische Erforscher das Wort 'simbu' hörten, einen lokalen Ausdruck der Überraschung. Seither hat sich die Region zu einem eigenständigen Verwaltungsbezirk entwickelt, der vor allem für seine intensive Landnutzung bekannt ist.
Die Einheimischen feiern große Schweinefeste, bei denen hunderte Tiere geschlachtet, gekocht und verteilt werden, um soziale Bindungen zu stärken. Diese Zeremonien sind zentral für das Zusammenleben und prägen das tägliche Leben der Gemeinschaften in der Region.
Die beste Anreise erfolgt mit Inlandsflügen nach Goroka, von wo aus Straßen durch das gebirgige Gelände in die Hauptstadt Kundiawa führen. Besucher sollten sich auf unebene Wege und wechselhafte Wetterbedingungen in den Bergen einstellen.
Menschen bewirtschaften hier Berghänge als Gärten und leben in verstreuten Gehöften statt in zusammenhängenden Dörfern. Diese Siedlungsweise zeigt sich überall in der Provinz und ist eng mit der Nutzung des steilen Geländes verbunden.
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