Lamington, Schichtvulkan in der Provinz Oro, Papua-Neuguinea
Der Mount Lamington ist ein andesitischer Schichtvulkan in der Oro-Provinz, etwa 10 km südsüdwestlich von Popondetta, der 1.680 m über die Küstenebene nördlich der Owen-Stanley-Kette aufragt. Sein Gipfelkomplex aus Lavadomen und Kraterresten liegt auf einem flach geneigten Sockel vulkanoklastischer Ablagerungen, die von radialen Tälern zerschnitten werden; vom durchbrochenen Krater zieht ein breites Lawinentäl nach Norden.
Der Vulkan erlebte 1951 einen verheerenden Ausbruch, der die Stadt Higaturu und umliegende Gebiete zerstörte. Dieser Ausbruch war einer der tödlichsten in der Region und verursachte massive Veränderungen in der lokalen Landschaft und menschlichen Besiedlung.
Der Name des Berges erinnert an Charles Cochrane-Baillie, 2. Baron Lamington, Gouverneur von Queensland von 1896 bis 1901. Vor 1951 hatten die Anwohner keine Überlieferung eines Ausbruchs und hielten den bewaldeten Gipfel für einen erloschenen Berg; der Ausbruch kam daher ohne Vorwarnung.
Der Lavadom auf dem Gipfel, 570 m hoch und 1 km³ groß, steht noch im aufgebrochenen Krater, und das breite Lawinenental zieht von dort nach Norden. Der Zugang erfolgt von Popondetta, etwa 10 km nordnordöstlich. Seit dem letzten Ausbruch 1956 ist der Vulkan ruhig, doch das Gelände ist steil und der Wald dicht.
Vor 1951 war kein Ausbruch verzeichnet, daher hielten die Anwohner ihn für einen erloschenen Vulkan. Sein erster historischer Ausbruch am 18. Januar 1951 riss einen großen Teil der Nordflanke weg. Ein danach entstandener Lavadom liegt noch heute nahe dem Gipfel.
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