Espiritu Santo, Pazifikinsel in Vanuatu
Espiritu Santo ist eine Pazifikinsel in Vanuatu mit einer Fläche von nahezu 4.000 Quadratkilometern und zahlreichen Bergketten im Inneren. Der Mount Tabwemasana bildet mit knapp 1.900 Metern (6.200 Fuß) den höchsten Gipfel des gesamten Landes und ist von dichtem Regenwald umgeben.
Der portugiesische Seefahrer Pedro Fernandes de Queirós erreichte die Insel im Jahr 1606 und versuchte eine spanische Siedlung in der Big Bay zu errichten. Das Projekt scheiterte nach wenigen Wochen, und weitere europäische Kontakte blieben über fast zwei Jahrhunderte aus.
Die Bewohner sprechen mehr als dreißig lokale Sprachen im täglichen Leben, was die kleinräumige kulturelle Vielfalt der Inselgemeinschaften sichtbar macht. Christliche Gottesdienste und Feste prägen heute den Wochenrhythmus, wobei traditionelle Zeremonien in abgelegenen Dörfern weiterhin ihren Platz haben.
Luganville an der Südküste bietet die meisten Versorgungsmöglichkeiten und verfügt über einen Tiefseehafen sowie einen Flughafen mit regelmäßigen Verbindungen. Straßen im Landesinneren sind oft unbefestigt und werden bei Regen schwer passierbar, daher lohnt sich eine Erkundung vor allem in trockenen Monaten.
Die Gewässer rund um die Insel beherbergen zahlreiche Wracks aus dem Zweiten Weltkrieg, darunter die SS President Coolidge vor der Küste bei Luganville. Taucher können durch Laderäume und Korridore schwimmen, die seit Jahrzehnten von Korallen überwuchert werden.
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