Nggela, Inselgruppe in der Zentralprovinz, Salomonen.
Die Nggela-Inseln bilden eine Inselgruppe in der Zentralprovinz der Salomonen mit vier Hauptinseln und rund 50 kleineren Inseln ringsum. Die Landschaft wechselt zwischen weißen Sandstränden und dichtem tropischem Wald, während die umliegenden Gewässer von Korallenriffen gesäumt werden.
Spanische Seefahrer erreichten diese Inseln 1568 während einer Pazifikexpedition und gaben ihnen ihren Namen. Im Laufe der Zeit brachten weitere europäische Ankünfte Veränderungen ins Inselleben, ohne die dort lebenden Gemeinschaften grundlegend zu verändern.
Die Bewohner der Inseln praktizieren traditionelle Handwerkstechniken und Fischereimethoden, die seit Generationen weitergegeben werden. Diese alltäglichen Praktiken prägen das Leben auf den Inseln und zeigen, wie die Gemeinschaften mit ihrer Umgebung verbunden sind.
Die Inseln werden per Boot von den umliegenden Inseln oder vom salomonischen Festland aus erreicht. Auf den größeren Inseln gibt es einfache Unterkünfte und Grundversorgung; außerhalb der Regenzeit sind die Bedingungen für eine Reise angenehmer.
Die Gewässer rund um diese Inseln bergen Hunderte von Schiffswracks und Flugzeugen aus dem Zweiten Weltkrieg, die heute als künstliche Riffe dienen. Taucher und Geschichtsinteressierte kommen hierher, um dieses unterseeische Erbe des Krieges zu erkunden.
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