Nukumanu-Inseln, Abgelegenes Atoll in der Autonomen Region Bougainville, Papua-Neuguinea.
Die Nukumanu-Inseln bestehen aus mehr als zwanzig Koralleninseln, die einen Ring um eine zentrale Lagune im Pazifischen Ozean bilden. Die Formation entstand durch natürliche geologische Prozesse und schafft einen geschützten Bereich inmitten des offenen Meeres.
Die Inseln standen zunächst unter deutscher Kontrolle, bevor sie 1914 zur australischen Verwaltung übergingen. 1920 wurden sie ein Mandatsgebiet des Völkerbundes und blieben unter australischer Aufsicht.
Die Bewohner leben von traditionellen Methoden, indem sie Seegurken sammeln und Trochus-Muscheln an Märkte in Asien verkaufen. Diese Praktiken prägen den Alltag und die wirtschaftliche Aktivität der kleinen Gemeinde.
Die Erreichung erfordert spezialisierte Transportmittel, da das Atoll weit entfernt von größeren Inseln liegt und nur begrenzte Verbindungen bestehen. Besucher sollten mit langen Reisezeiten und einfachen Bedingungen vor Ort rechnen.
Das Atoll liegt an der Grenze zwischen Papua-Neuguinea und den Salomonen, mit dem Ontong-Java-Atoll nur kurze Entfernung südlich gelegen. Diese Lage macht es zu einem geografischen Punkt von besonderem Interesse für alle, die sich für die pazifische Geographie interessieren.
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