Three Kings Islands, Vulkanischer Archipel nördlich von Kap Reinga, Neuseeland.
Manawatāwhi ist ein vulkanischer Archipel nördlich von Cape Reinga mit 13 Inseln, die sich über steile Klippen und felsiges Gelände erstrecken. Die Inseln liegen an der Grenze zwischen dem Südpazifik und der Tasmansee und bilden ein stark geschütztes Gebiet mit großer ökologischer Bedeutung.
Der niederländische Seefahrer Abel Tasman entdeckte die Inseln am 6. Januar 1643 und benannte sie nach den Heiligen Drei Königen. Diese Benennung bezog sich auf das Fest der Epiphanie, das an jenem Tag gefeiert wurde.
Die Inseln haben tiefe Bedeutung für die Muriwhenua Māori, wobei die Westinsel als letzter Ort gilt, von dem aus Geister Neuseeland verlassen. Dieser Glaube prägt bis heute, wie die Inseln von der lokalen Bevölkerung wahrgenommen und geschätzt werden.
Ein Besuch erfordert spezielle Genehmigungen von neuseeländischen Behörden, da die Inseln unter strengem Schutz stehen. Besucher sollten sich vorher informieren, welche Bedingungen für den Zugang gelten und wie lange die Genehmigung dauert.
Auf den Inseln wächst Pennantia baylisiana, von der weltweit nur noch ein natürlicher Bestand existiert. Darüber hinaus leben dort Käferarten, die nirgendwo sonst auf der Erde vorkommen und aus einer Zeit stammen, als die Inseln noch mit dem Festland verbunden waren.
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