Hanauma Bay, Meeresschutzgebiet in East Honolulu, Vereinigte Staaten
Die Hanauma Bay ist eine geschützte Bucht an der Südostküste von Oʻahu auf Hawaii, die sich innerhalb eines erloschenen Vulkankraters gebildet hat und heute über Korallenriffe, Meeresschildkröten und hunderte Fischarten verfügt. Vor dem Besuch des Schnorchelgebiets müssen alle Besucher an einem Bildungsprogramm über den Umgang mit der Unterwasserwelt teilnehmen.
Der Krater bildete sich vor etwa 32.000 Jahren durch vulkanische Aktivität und öffnete sich später zum Meer hin, während die heutige Form der Bucht durch Erosion entstand. Seit 1967 gilt das Gebiet als Meeresschutzzone, nachdem es jahrzehntelang intensiv als Badeort genutzt worden war.
Der hawaiianische Adel nutzte die Bucht zum Fischen und zur Unterhaltung, dauerhafte Siedlungen waren wegen Süßwassermangels begrenzt.
Die Bucht ist nur an bestimmten Wochentagen geöffnet und schließt dienstags für Wartungsarbeiten vollständig, daher sollte der Besuch im Voraus geplant werden. Der Weg hinunter zum Strand ist steil, aber ein Shuttlebus bringt Besucher mit eingeschränkter Mobilität nach unten und wieder hinauf.
Vor dem Abstieg zum Strand nehmen alle Gäste an einer verpflichtenden Präsentation über den Schutz der Unterwasserwelt teil, die das Verhalten im Wasser erklärt. Das flache Becken füllt sich bei Ebbe nahezu vollständig mit Korallen und Fischen, die aus nächster Nähe zu beobachten sind.
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