Makapuʻu, Küstenkap im Südosten von Oahu, Vereinigte Staaten.
Makapuʻu ist ein Kap an der südöstlichsten Spitze von Oahu, das sich etwa 197 Meter über dem Meeresspiegel erhebt. Von hier aus hat man Ausblick auf die Inseln Molokai und Lanai, die über das Wasser zu sehen sind.
Ein Leuchtturm wurde 1909 nach dem Stranden des Dampfers Manchuria in der Nähe errichtet, um die Schiffe zu warnen. Die Anlage ist seitdem ein wichtiger Navigationspunkt an der hawaiischen Küste.
Der Name Makapuʻu stammt aus hawaiischen Wörtern, die "aufgeblasenes Auge" bedeuten und sich auf ein altes Bild beziehen, das in einer lokalen Höhle namens Keanaokeakuapōloli aufbewahrt wurde. Dieser Name verbindet den Ort mit den Ursprüngen und Geschichten der hawaiischen Kultur.
Ein gepflasterter Weg führt etwa 2,8 Kilometer südlich entlang des Kamms zum Leuchtturm und bietet eine mittelschwere Wanderung für Besucher unterschiedlicher Fitnessniveaus. Der Weg ist gut begehbar und führt durch offenes Gelände mit wenig Schatten.
Der Leuchtturm beherbergt eine französische Fresnel-Linse mit einem Durchmesser von etwa 3,6 Metern, die eine der größten in Betrieb befindlichen Navigationsllinsen in den USA ist. Diese riesige Linse war notwendig, um Schiffe an diesem windy gelegenen Punkt sicher zu warnen.
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