Hawaii-Inseln, Archipel im Nordpazifik, Vereinigte Staaten.
Die Hawaiianischen Inseln bilden eine Inselkette im Pazifischen Ozean, bestehend aus über hundert vulkanischen Inseln, die sich über 2450 Kilometer erstrecken. Die acht größten Inseln werden von Menschen bewohnt und bilden zusammen mit zahlreichen kleineren Atollen und Riffen ein ausgedehntes marines Ökosystem mit tropischer Vegetation und vulkanischen Landschaften.
Polynesische Seefahrer ließen sich hier zwischen dem 4. und 7. Jahrhundert nieder und entwickelten über Jahrhunderte eine eigenständige Gesellschaft. Die Begegnung mit europäischen Entdeckern im späten 18. Jahrhundert brachte tiefgreifende Veränderungen für die einheimischen Gemeinschaften und ihre Lebensweise.
Lokale Gemeinden pflegen täglich polynesische Bräuche, die sich in Familientreffen, gemeinsamen Mahlzeiten und spirituellen Zeremonien zeigen. Besucher begegnen oft der hawaiianischen Sprache in Ortsnamen, Begrüßungen und bei öffentlichen Veranstaltungen, wo Älteste Geschichten in beiden Sprachen erzählen.
Die acht Hauptinseln tragen die Namen Hawaii, Maui, Oahu, Kauai, Molokai, Lanai, Niihau und Kahoolawe, und jede bietet unterschiedliche Landschaften und Küstenabschnitte. Das Klima bleibt ganzjährig warm mit Temperaturen zwischen 18 und 32 Grad Celsius, wobei Küstenbereiche meist trockener sind als höher gelegene Regionen.
Der Vulkan Mauna Loa auf der Insel Hawaii gilt als der größte Schildvulkan der Erde und formt weiterhin die Landschaft durch regelmäßige geologische Aktivität. Seine Basis ruht auf dem Meeresboden in mehreren tausend Metern Tiefe, was ihn vom Grund bis zur Spitze höher macht als viele bekannte Berge.
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