St.-Matthew-Insel, Entlegene Insel in der Beringsee, Alaska, USA.
St. Matthew Island ist eine abgelegene Insel in der Beringsee, die sich über große Distanzen erstreckt und steile Klippen sowie zwei größere Seen aufweist. Die zerklüftete Landschaft wird von rauem Klima und dichtem Nebel geprägt, was die Insel zu einem kargen und isolierten Ort macht.
Die ersten Besiedlungsversuche begannen im frühen 19. Jahrhundert unter russischer Herrschaft. Im 20. Jahrhundert errichtete die US-Küstenwache eine Funkstation, die der Insel eine neue Funktion gab.
Der Ort zeigt Spuren der Thule-Kultur, die hier vor Hunderten von Jahren saisonal lebten. Diese Vorfahren der heutigen Iñupiaq und Yup'ik hinterließen archäologische Überreste, die von ihrer Anpassung an die Inselumgebung zeugen.
Die Insel ist extrem abgelegen und nur mit speziellen Booten oder Flugzeugen erreichbar, was Besuche schwierig macht. Das Wetter ist unberechenbar mit dichtem Nebel und starken Winden, daher ist gute Ausrüstung und Vorbereitung notwendig.
In den 1940er Jahren wurden Rentiere auf die Insel gebracht, was zu einer Population von über 6.000 Tieren führte. Dieses Experiment endete jedoch tragisch, als der gesamte Bestand zusammenbrach und verschwand.
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