Pebble Mine, Kupfer-Gold-Molybdän-Bergbauprojekt in Bristol Bay, Alaska.
Pebble Mine ist ein Bergbauprojekt in der Nähe des Iliamna-Sees im Südwesten Alaskas, das Kupfer, Gold, Silber und Molybdän enthalten soll. Die Lagerstätte liegt in einer entlegenen Gegend ohne Straßenanbindung, umgeben von Tundra und Seenlandschaft.
Eine Bergbaufirma sammelte 1987 erste Gesteinsproben in der Region und erkannte das Vorkommen von Bodenschätzen. Über drei Jahrzehnte hinweg wurden Pläne entwickelt, doch rechtliche Schritte der Umweltbehörden blockierten den Abbau ab 2023.
Fischer aus den umliegenden Dörfern holen Lachse aus den nahen Flüssen und sehen das Land als Lebensgrundlage für kommende Generationen. Die Bedeutung der Fischerei prägt bis heute den Alltag und die Haltung der Bewohner zur Landnutzung.
Das Gebiet ist nur mit dem Hubschrauber oder Wasserflugzeug erreichbar, da es keine befestigten Straßen in die Region gibt. Wer die Gegend besuchen möchte, sollte sich auf wechselhaftes Wetter und eingeschränkte Infrastruktur einstellen.
Bundesbehörden entschieden im Januar 2023, das Vorhaben auf Grundlage von Wasserschutzgesetzen zu stoppen, was ein seltenes direktes Eingreifen darstellt. Diese Entscheidung beendete jahrzehntelange Debatten über die Zukunft des Projekts.
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