Kodiak-Insel, Wildtier-Schutzgebiet-Insel in Alaska, Vereinigte Staaten
Kodiak Island liegt im Golf von Alaska und erstreckt sich über eine Länge von rund 160 Kilometern bei einer Breite zwischen 15 und 95 Kilometern, was sie zur zweitgrößten Insel der Vereinigten Staaten macht. Dichte Fichtenwälder bedecken Teile der Küsten, während das Inselinnere von schroffen Bergen und glazialen Tälern durchzogen wird.
Der russische Pelzhändler Stepan Glotow erreichte diese Gewässer 1763 und eröffnete den Weg für die Gründung von Three Saints Bay im Jahr 1784. Russische Siedler errichteten dort die erste dauerhafte Niederlassung und nutzten die Insel als Stützpunkt für den Handel mit Seehundfellen.
Die Alutiiq bewohnen die Insel seit Jahrtausenden und leben vom Meer und den Küstengebieten durch Fischerei und Robbenjagd. Ihre hölzernen Baidarkas und traditionellen Werkzeuge zeugen noch heute von einer eng mit den Gewässern verbundenen Lebensweise.
Regelmäßige Fähren und Flüge verbinden die Insel mit der Stadt Kodiak auf dem Festland und erleichtern den Zugang zu den zahlreichen Wanderwegen und Angelplätzen. Wetterfeste Kleidung ist ganzjährig empfehlenswert, da Nebel und Regen auch im Sommer häufig auftreten.
Das Kodiak National Wildlife Refuge nimmt etwa zwei Drittel der Inselfläche ein und schützt rund 3.000 Kodiakbären, die größte Unterart der Grizzlybären weltweit. Diese Tiere können ein Gewicht von über 680 Kilogramm erreichen und sind deutlich massiger als ihre Artgenossen auf dem Festland.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.