Kenai-Fjords-Nationalpark, Nationalpark und Naturschutzgebiet im südlichen Alaska, Vereinigte Staaten.
Kenai Fjords ist ein Schutzgebiet an der Südküste von Alaska, wo das Harding-Eisfeld über dreißig Gletscher speist, die sich zwischen steilen Bergketten hindurch bis zum Pazifik schieben. Die Küstenlinie formt tiefe Buchten und schmale Wasserarme, in denen Seevögel nisten und Robben auf Eisschollen treiben.
Das Gebiet erhielt 1978 den Status eines nationalen Denkmals und wurde zwei Jahre später durch ein Gesetz zum Schutz der Landschaften Alaskas zum Nationalpark erklärt. Die Alutiiq lebten jahrhundertelang an diesen Küsten und ernährten sich vom Meer.
Die Küstenregionen des Parks wurden von den Alutiiq bewohnt, die maritime Jagdtechniken entwickelten und Siedlungen entlang dieser nährstoffreichen Gewässer errichteten.
Die Stadt Seward dient als Ausgangsort für Besuche, und von dort führt eine einzige Straße zum Exit-Gletscher am Rand des Parks. Die übrigen Bereiche erreicht man per Boot oder Wasserflugzeug, denn das Gelände ist steil und durchzogen von Eis.
Die Gletscher kalben oft während der Sommermonate und lassen haushohe Eisbrocken ins Wasser stürzen, begleitet von lautem Donnern. Unter der Oberfläche setzt sich der Eisstrom weiter fort und bildet riesige Wände, die vom Boot aus sichtbar werden.
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