Columbia-Gletscher, Gezeitengletscher im Prince William Sound, Alaska.
Der Columbia-Gletscher fließt aus dem Chugach-Gebirge in die Prinz-William-Bucht und erstreckt sich über eine Länge von etwa 51 Kilometern. Die Eismasse erreicht an ihrer dicksten Stelle etwa 550 Meter Mächtigkeit und bildet einen beeindruckenden tiefwassergebundenen Gletscher, der direkt ins Meer kalbt.
Britische Vermessungstrupps dokumentierten den Gletscher erstmals 1794 an der nördlichen Kante der Heather-Insel. Seither hat sich seine Position und Ausdehnung durch natürliche Eisbewegung stark verändert.
Der Gletscher trägt seinen Namen nach der Columbia University, benannt von einer Expedition im Jahr 1899, die mehrere Gletscher der Region nach amerikanischen Bildungseinrichtungen nannten.
Diesen Gletscher erreichst du nur mit dem Boot von Valdez aus, da es keine Straßen oder Wanderwege dorthin gibt. Besucher sollten sich auf wechselhafte Wetterbedingungen und lange Bootsfahrten vorbereiten.
Der Gletscher bewegt sich mit Geschwindigkeiten von bis zu 30 Metern pro Tag und gehört damit zu den schnellsten Gletschern Nordamerikas. Diese ungewöhnlich hohe Geschwindigkeit ermöglicht Besuchern, die tatsächliche Eisbewegung direkt zu beobachten.
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