Valdez, Hafenstadt in Prince William Sound, Alaska, Vereinigte Staaten
Valdez ist eine Hafenstadt am Ende der Trans-Alaska-Pipeline, eingebettet zwischen den Chugach-Bergen und einem Tiefwasserfjord am Prince William Sound in Alaska. Die Siedlung erstreckt sich entlang der Küste und bietet Zugang zu geschützten Gewässern, die von steilen Berghängen umgeben sind.
Nach dem verheerenden Erdbeben von 1964 verlegte man die gesamte Stadt unter Aufsicht des Army Corps of Engineers etwa sechs Kilometer weiter auf stabileren Untergrund. Die neue Siedlung entstand auf einer Ebene, die weniger anfällig für Flutwellen und Bodenverflüssigung war.
Das jährliche Theatertreffen zieht Dramatiker und Schauspieler aus dem ganzen Land an, die gemeinsam neue Stücke entwickeln und vor lokalem Publikum aufführen. Die Veranstaltungen finden in den Sommermonaten statt, wenn das Tageslicht fast rund um die Uhr andauert und die Küstenstadt besonders lebhaft wirkt.
Die Richardson Highway verbindet den Ort mit dem Landesinneren Alaskas und dient als Hauptverkehrsweg sowohl für Anwohner als auch für den Gütertransport. Im Winter können starke Schneefälle die Straße erschweren, daher empfiehlt es sich, Wetterbedingungen zu prüfen, bevor man sich auf den Weg macht.
Mit über 760 Zentimetern Schnee pro Jahr gehört der Ort zu den schneereichsten bewohnten Siedlungen der Vereinigten Staaten. Die enormen Schneemengen prägen das Stadtbild im Winter, wenn Dächer regelmäßig geräumt werden müssen und hohe Schneewände die Straßen säumen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.