Fort Liscum, Militärfort in der Valdez-Bucht, Alaska, Vereinigte Staaten
Fort Liscum war eine Militäranlage mit 37 Holzgebäuden entlang der südlichen Bucht von Valdez. Die Gebäude umfassten Wohnquartiere, ein Krankenhaus, Lagerhäuser und verschiedene Werkstätten für den täglichen Betrieb.
Die Festung wurde 1900 unter dem Kommando von Leutnant Abercrombie gegründet und diente während des Goldrausches als militärische Basis. Sie wurde errichtet, um Ordnung und Sicherheit in diesem schnell wachsenden Territorium zu gewährleisten.
Die Garnison spielte eine wichtige Rolle bei der Verbindung der abgelegenen Gebiete Alaskas. Die Soldaten errichteten Kommunikationswege und halfen dabei, die neu erschlossenen Goldgräbergebiete mit den Verwaltungszentren zu verbinden.
Der ursprüngliche Standort des Forts ist heute nicht direkt zugänglich, aber das Valdez Museum zeigt Artefakte und Kanonen aus der Garnison. Dort können Besucher mehr über die Militärgeschichte dieser Region erfahren.
Das Gebiet der früheren Militäranlage wurde später zum Standort des Alyeska-Ölterminals. Dieses Terminal ist heute der nördliche Endpunkt der Trans-Alaska-Pipeline und verwaltet große Mengen Rohöl aus dem Landesinneren.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.