Trans-Alaska-Pipeline, Ölpipeline von der Prudhoe Bay nach Valdez, Vereinigte Staaten
Das Trans-Alaska Pipeline System ist eine Ölleitung, die Prudhoe Bay im Norden mit dem Hafen von Valdez im Süden verbindet und dabei rund 1280 Kilometer durch die Wildnis Alaskas führt. Die Röhre verläuft teils oberirdisch auf Metallstützen und teils unterirdisch, wobei sie Flüsse, Berge und Tundra überquert.
Nach der Entdeckung großer Ölvorkommen in Prudhoe Bay Ende der Sechzigerjahre begannen die Bauarbeiten 1974 und endeten drei Jahre später. Tausende Arbeiter zogen für das Projekt nach Alaska und veränderten so die Demografie des Bundesstaates nachhaltig.
Die Trasse führt durch verschiedene Klimazonen und Landschaftstypen und gibt Reisenden einen Einblick in die technische Anpassung an extreme Bedingungen. Entlang der Route erinnern Informationstafeln daran, wie sich das Leben in abgelegenen Gemeinden durch den Zugang zu Arbeit und Infrastruktur verändert hat.
Mehrere Aussichtspunkte entlang der Richardson- und Dalton-Highways bieten Blick auf die Röhre und erlauben es Besuchern, das Bauwerk aus der Nähe zu sehen. Informationstafeln an diesen Stellen erklären die Funktionsweise und die technischen Herausforderungen des Projekts.
Die Röhre kann sich bei Temperaturschwankungen um mehrere Meter ausdehnen oder zusammenziehen, weshalb besondere Gelenke die Bewegung auffangen. An manchen Stellen ist die Konstruktion zickzackförmig verlegt, damit sie sich bei Erdbeben oder Bodenverschiebungen flexibel verhalten kann.
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