Comala, Kolonialstadt in Colima, Mexiko
Comala ist ein Kolonialort in Colima mit weiß getünchten Gebäuden und roten Ziegeldächern, die um einen zentralen Platz angeordnet sind. Ein deutsches Eisenkiosk aus dem 19. Jahrhundert steht im Mittelpunkt des Platzes und wird von Restaurants sowie kleinen Läden umgeben.
Der Ort wurde 1550 gegründet und entwickelte sich aus einer Indigenen-Siedlung namens Ajuchitlán, was in Nahuatl "Tal der Blumen" bedeutet. Die Kolonialarchitektur entstand später, als die Stadt unter spanischem Einfluss wuchs.
Die Kirche San Miguel Arcángel prägt das Zentrum mit ihrer neoklassizistischen Architektur und ihrem weißen Anstrich, der das Straßenbild bestimmt. Die Bewohner nutzen die Kirche und den Platz darum herum als natürlichen Treffpunkt im täglichen Leben.
Der Ort liegt etwa anderthalb Stunden vom Hafen Manzanillo entfernt und lässt sich leicht zu Fuß erkunden. Es gibt zahlreiche kleine Gasthöfe, Restaurants und Kunsthandwerksläden sowie geführte Touren durch das historische Zentrum.
Das Mädchen wurde weltberühmt durch Juan Rulfos Werk Pedro Páramo, in dem lokale Landschaften und Traditionen eine Rolle spielen. Der Roman hat dem Ort eine literarische Bedeutung gegeben, die Besucher immer noch nachspüren können.
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